Alles gute zum 30. Geburtstag Linux

Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich damals Ende der 90iger, die ersten Erfahrungen mit Linux machte. Um genauer zu sein damals mit der Linux Version von SUSE. Wir hatten damals einige Rechner im Showroom stehen, welche alle mit Windows 98 installiert waren. Einen haben wir dann uns geschnappt um uns mal Linux anzugucken.

Wie man sich denken kann, war Linux noch nicht im Endkundenbereich verbreitet. Dennoch wollten wir wissen, wie dieses Linux funktionierte. Zum damaligen Zeitpunkt war Linux noch ein sehr junges Betriebssystem und die openSUSE Distribution noch jünger.

Die Installation der Linux Version war sehr ungewohnt und nicht mit der von Windows zu vergleichen. Wo wir für die Windows Installation weniger als 2 Stunden brauchten, waren wir mit dem ersten Versuch Linux zu installieren mehr als die Hälfte des Tages mit beschäftigt. Nach einer Zeit wurden wir frustrierter und sind nicht wirklich vorwärts gekommen. Mussten ein oder zweimal neu formatieren und von vorne beginnen.

Es war ein reines learning by doing Ding. Am Ende des Tages haben wir dann für uns ein Fazit gezogen, welches da hieß, dass wir von Linux erstmal die Finger von lassen und diese auch unseren Kunden nicht empfehlen könnten.

Dreißig Jahre später sieht die Sache natürlich anders aus. Linux ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Was damals so glaube ich nicht abzusehen war. Mittlerweile gibt es sehr viele Linux Distributoren und Versionen und für jeden etwas passendes dabei. Selbst für ältere Rechner gibt es noch Versionen die auf den alten Kisten wirklich sehr gute Performance liefern.

Somit kann man auch ältere Rechner noch für was nützliches gebrauchen. Wer noch einen alten Rechner oder Notebook hat, kann diesen mit Linux neu beleben.

Ubuntu 11.10 ausprobiert

Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie ich damals mit Linux zum ersten Mal in Berührung kam. Es war so um Ende 1999 und Suse brachte die Version 6.3 seiner Linux Distribution raus.

Wir haben uns den ganzen Tag mit der Version beschäftigt gehabt und konnten das System auf der Hardware nicht zum laufen bringen. Probleme mit den Treibern waren das kleinste Problem. Wir alle kamen aus dem Windows Lager und hatten schon bei der Installation des Systems unsere liebe Not.

Aber das zeigte uns damals das Linux für den Endanwender, den wir als Kunden hatten, keine Alternative zu Windows war und Linux von uns erst mal keine Empfehlung erhalten konnte.

Heute, einige Jahre später und viele weiterer Linux Distributionen, kann man auch den Endkunden ohne weiteres Linux ans Herz legen. Die Installation ist zum Kinderspiel geworden. Die meiste Hardware wird ohne Probleme unterstützt und Hilfe im Netz ist reichlich vorhanden.

Ich habe mich zum Beispiel am Wochenende wieder mit einer Linux Installation beschäftigt. Um genauer zu sein mit Ubuntu Linux Version 11.10 . Die Installation war einfach. Alles erkannt gehabt. Bei der Soundkarte on Board musste man zwar ein Paket händisch noch zusätzlich installieren aber das war nach einer kleinen Recherche, wegen eines Soundproblems, dann auch nicht mehr ein Problem.

Die Bedienung ist Kinderleicht. Man braucht nicht viel Zeit um sich an die Oberfläche zu gewöhnen. Alles ist irgendwie einfach, einfach intuitiv. Das Ubuntu Software Center ermöglicht es einem Software zu suchen und in wenigen Schritten einfach und komfortabel zu installieren.

Das arbeiten macht wirklich Spaß, wenn man das System für die Tägliche Arbeit einsetzt. Das nötigste ist vorhanden. Textverarbeitung, E-Mail Programm, Browser, Mediaplayer und und und.

Wer Interesse an Ubuntu hat, kann sich zum Beispiel ein Live System runter laden. Entweder auf DVD Brenner oder USB und von dort dann zum ausprobieren das System starten. Echt einfach und leicht um sich einen ersten Einblick zu verschaffen. Auf jeden Fall einfach mal ausprobieren.