Ich mach dir gleich Beine, oder wie man alte Rechner tunen kann.

Heute gibt es etwas aus der Mottenkiste 😉 . Etwas nützliches für Benutzer alter Rechner bzw. die noch keine SSD Festplatte nutzen und der HD Festplatte im PC Beine machen wollen. Seit ihr Ready? Dann ab mit dem Boost! 🙂

Ok, Schluss mit den Wortwitzen. Ich will hier etwas über die ReadyBoost Technologie schreiben. Viele haben diese Funktion von Windows nicht mehr auf dem Schirm. Ist vielleicht in Vergessenheit geraten oder davon noch nie gehört. Da kann man abhilfe schaffen. Vielleicht eignet sich gut dafür der Wikipedia Beitrag über ReadyBoost.

Diese gibt es seit Windows Vista und hat damit schon 15 Jahre auf dem Buckel. Nichtsdestotrotz finde ich, dass man ruhig die ReadyBoost Funktion mal wieder erwähnen könnte. Auch, weil dadurch alte Rechner, welche noch HD Festplatten verwenden, bis zu 50-80% flotter gemacht werden könnten.

Wie ich finde, ist der Performance Gewinn durchaus sehenswert. Dazu braucht man nicht viel. Einen USB Stick zum Beispiel oder eine SD-Karte, die glaub ich mittlerweile jeder, auch in größeren Stückzahlen, zu hause rumliegen hat.

Doch wie aktiviert man die ReadyBoost Technologie? Ganz einfach da diese in der Regel im AutoPlay Dialog erscheint, sobald man den USB Stick anschließt. In diesem Dialogfenster wird ReadyBoost angezeigt und dort kann man dann die Funktion aktivieren bzw. nutzen. Ich selber werde vielleicht die Tage dies auch mal wieder ausprobieren und meine alte Kiste vom Staub befreien und versuchen neues ReadyBoost leben einzuhauchen.

Alles gute zum 30. Geburtstag Linux

Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich damals Ende der 90iger, die ersten Erfahrungen mit Linux machte. Um genauer zu sein damals mit der Linux Version von SUSE. Wir hatten damals einige Rechner im Showroom stehen, welche alle mit Windows 98 installiert waren. Einen haben wir dann uns geschnappt um uns mal Linux anzugucken.

Wie man sich denken kann, war Linux noch nicht im Endkundenbereich verbreitet. Dennoch wollten wir wissen, wie dieses Linux funktionierte. Zum damaligen Zeitpunkt war Linux noch ein sehr junges Betriebssystem und die openSUSE Distribution noch jünger.

Die Installation der Linux Version war sehr ungewohnt und nicht mit der von Windows zu vergleichen. Wo wir für die Windows Installation weniger als 2 Stunden brauchten, waren wir mit dem ersten Versuch Linux zu installieren mehr als die Hälfte des Tages mit beschäftigt. Nach einer Zeit wurden wir frustrierter und sind nicht wirklich vorwärts gekommen. Mussten ein oder zweimal neu formatieren und von vorne beginnen.

Es war ein reines learning by doing Ding. Am Ende des Tages haben wir dann für uns ein Fazit gezogen, welches da hieß, dass wir von Linux erstmal die Finger von lassen und diese auch unseren Kunden nicht empfehlen könnten.

Dreißig Jahre später sieht die Sache natürlich anders aus. Linux ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Was damals so glaube ich nicht abzusehen war. Mittlerweile gibt es sehr viele Linux Distributoren und Versionen und für jeden etwas passendes dabei. Selbst für ältere Rechner gibt es noch Versionen die auf den alten Kisten wirklich sehr gute Performance liefern.

Somit kann man auch ältere Rechner noch für was nützliches gebrauchen. Wer noch einen alten Rechner oder Notebook hat, kann diesen mit Linux neu beleben.